Geocaching ist eine Art moderne Schatzsuche, bei der ein GPS-Empfänger und Koordinaten aus dem Internet verwendet werden. Ich konnte bereits meine Tochter (4) dafür begeistern, wie man hier nachlesen kann. Auch meine Neffen (8,11) fragen immer wieder, wann ich mit ihnen zur nächsten Schatzsuche gehe und sogar meine Schwiegereltern (60+) waren schon mit ihrem Enkel unterwegs. Da man weltweit „cachen” kann, eignet es sich auch hervorragend für Urlaubsausflüge. Ich möchte hier keine Anleitung zum eigentlichen Geocaching geben sondern nur darauf eingehen, was man beachten sollte, wenn man mit Kindern unterwegs ist.
Für die ersten Schritte muss man sich unbedingt ein wenig Zeit nehmen und informieren, wie das Spiel abläuft. Alle wichtigen Informationen findet man hier: http://www.cachewiki.de
Danach kann man sich auf der offiziellen Seite: http://www.geocaching.com gratis registrieren. Über diese Homepage läuft das gesamte Spiel.
Ich empfehle, den ersten Cache ohne Kinder zu suchen, da man doch am Anfang ein paar Fehler machen kann und somit vielleicht den Kindern den Spaß an der Sache nimmt. Ich bin beim ersten Versuch, mit meiner Frau 1 Stunde erfolglos im Gestrüpp herumgeirrt. Am nächsten Tag haben wir es noch einmal probiert und innerhalb von 5 Minuten den Schatz gehoben.
Zu allererst muss man ein paar Dinge vorbereiten, das Wichtigste dabei ist die Auswahl des Caches: Was will ich wo und wie lange suchen? Es gibt verschiedene Arten von Rätsel Multible-, Virtuell-, Mystery-Caches und noch einige mehr, ich würde aber unbedingt zu Beginn ein paar Traditional-Caches machen.
Ich verwende immer die Option search by Google Maps um in einem bestimmten Gebiet den passenden Cache auszuwählen.

Unter dem Titel des Caches findet man immer Angaben zur Größe, Schwierigkeitsgrad, und Gelände (Size, Difficulty, Terrain). Einen micro Cache (Größe eines Filmdöschen) mit einem hohen Schwierigkeitsgrad ist natürlich schwer zu finden. Welches Gelände man den Kindern zumuten kann, muss jeder selbst wissen, daher unbedingt darauf achten und die Rätselbeschreibung zum Cache genau lesen, damit es vor Ort nicht zu bösen Überraschungen kommt. Sogar Unterwasser kann man auf Schatzsuche gehen, in Kroatien mussten wir z.B. 300m schwimmen um ans Ziel zu kommen.

Weiters sollte man die letzten Cache Logs lesen, die sich immer ganz unten befinden. Findet man dort zahlreiche negative Aussagen oder nur Einträge die schon Monate alt sind, lässt man besser die Finger von diesem Cache.
Hat man eine Auswahl getroffen, so gibt man die ersten Koordinaten am besten gleich in sein GPS-Gerät ein und macht einen Ausdruck vom Rätsel und eventuell einen zweiten Ausdruck von den zusätzlichen, versteckten Hinweisen (Spoiler) falls man vor Ort nichts findet und Frustration bei den Kids vermeiden möchte.
Wer das Spiel nicht kennt, wird erstaunt sein, wo überall Schätze verborgen sind.

Du schreibst das das ganze Spiel nur über die Amerikanische Seite von Groundspeak läuft, das ist jedoch nicht richtig in Deutschland und in Europa wird auch die Seiten von Opencaching.de bsw. die Endung für das passende Land genutzt.
Mann kann allerdings auch auf der Seite von OC.de auch auf die Datenbanken der anderen Länder zugreifen wie auch andersherum natürlich.