Vom Netz in den Ausstellungsraum: Gamer über Videospiele und Gewalt
In den Tagen nach dem Amoklauf in Winnenden im März 2009, als auch in der österreichischen Medienlandschaft Shooter-Games wie Counter-Strike erneut als „Killerspiele” in Kritik gerieten, gründeten die Twitter-UserInnen Jana Herwig und Harald Eckmüller eine Flickr-Gruppe mit dem Titel „Games don’t kill. Guns do”. Die ersten beiden Collagen kamen von Herwig und Eckmüller, binnen kürzester Zeit posteten jedoch weitere GamerInnen ihre Testimonials in die Gruppe. Inzwischen zählt die Flickr-Gruppe 75 Fotos und knapp 100 Mitglieder. Mit jedem geposteten Testimonial veränderte sich die Bewegung weiter. Die TeilnehmerInnen nahmen zu den unterschiedlichsten Spielen Stellung - von Ego-Shootern über Pac-Man bis hin zu World of Warcraft oder Super Mario. Mein Beitrag zu diesem Thema, aus der Sicht eines Vaters, ist in diesem Artikel zu finden.
Skill3D zeigt eine Auswahl der Bilder aus der nach Winnenden gegründeten Flickr-Gruppe „Games Don’t Kill” im Juni im Wiener Museumsquartier.

Open space discussion mit dem Publikum
Die Eröffnung findet am 15. Juni 2009 im Raum D des Quartiers für Digitale Kultur (QDK) statt. Auch die GruppengründerInnen und einige der Testimonialautoren werden anwesend sein. Nach einem Kick-Off durch ein Impulsreferat wird das Publikum die Möglichkeit haben, in einer open space discussion mit GamerInnen und Gaming-ExpertInnen über das Thema und die Bilder zu diskutieren.
Ab dem 18. Juni werden die Testimonials eine Woche lang hinter der Glaswand des Transforming Freedom Raumes (Quartiers für Digitale Kultur QDK ) zu besichtigen sein. Am 26. Juni wandert die Ausstellung schließlich zu den ESL Pro-Series Finals - der österreichisch-schweizerischen Bundesliga der Computerspieler -, in den Wiener Gasometer und bleibt dort während des zweitägigen eSport-Events.
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